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Interview mit Jan-Martin Blum

Donnerstag, 26. November 2009 21:26

Jan-Martin BlumJan-Martin Blum (Windsurfing-Hamburg) gehört wie Lars Gobisch nicht zu den Surfern, die sich bei Contests mit den Anderen messen. Hat es genug Wind und ein paar schöne Wellen, ist der Hamburger Bauingenieur auf dem Wasser jedoch immer ganz vorne mit dabei. Und so läßt sich der “Maddin” die Supreme Surf Big Days natürlich auch nicht entgehen…

1. Wie bereitest Du Dich auf die Supreme Surf Big Days vor?
- Eigentlich nicht anders als sonst. Für mich beginnt die eigentliche Saison tatsächlich erst im Oktober! Es hat sich doch in den vergangenen drei Jahren abgezeichnet, dass die guten Windsurftage eher im Oktober, November und Dezember stattfinden, wo es hinterm Deich mal kracht. Allerdings ist eine regelmäßige Bewegung auf dem Mountainbike oder in den Laufschuhen Voraussetzung für einen ruhigen Puls ab 30 Knoten.

2. An welchem Manöver arbeitest Du gerade?
- Nichts Spezielles. Ich hau’ mich nach wie vor gerne mal weg! Abreiten ging diesen Herbst besonders gut in DK, da habe ich dann doch einiges am Timing und Feeling für die reanimierten Twinser tun können.

3. Kennst Du die Bedingungen um Warnemünde?
- Nein, im Frühjahr war ich ein paar Mal auf Rügen unterwegs und habe die schönen Wellen an der ostdeutschen Küste genießen dürfen. Freue mich jedoch auf die neue Erfahrung!

4. Wirst Du allem Contestdruck zum Trotz das Finale der Supreme Surf Big Days aufmischen?
- Ich denke eher nicht. Allerdings besuche ich diesen Contest gerne, da im Vordergrund nicht die Gesamtperformance steht, sondern das Windsurfen als Extremsportart. Hier wird genau das gezeigt, was Spaziergängern das „Ahh“ und „Ohh“ entlockt. Das ich sehr gerne bei viel Wind aufs Wasser gehe liegt daran, dass man sich auch mal auf dem Ostsee ordentlich wegschießen kann. Ich hoffe, dass wir auch in Warnemünde derartige Bedingungen vorfinden werden.

5. Welches sind Deiner Meinung nach die Favoriten der diesjährigen Supreme Surf Big Days?
- Die Dänen sind dieses Jahr mit am Start und die sind wie die alten Wikinger immer gut für ne’ Überraschung. Allerdings ist Philip Köster in jedem Fall „The Man to beat“. Lars Gobisch mit seiner Routine ist auch immer vorn dabei!

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die Supreme Surf Big Days 2009!
Foto und Interview: Markus Adrian – http://www.pointsofview.de

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Thema: News | Kommentare (0) | Autor: admin